Impressum  |  Kontakt  |  Links  |  Presse

Messmethode


Um einen für den Verbraucher verlässlichen UV-Schutzfaktor UPF zu ermitteln, müssen die besonderen Anforderungen berücksichtigt werden, denen ein Sonnenschutztextil beim Gebrauch ausgesetzt ist. Bei Kleidung beeinträchtigen die Dehnung des Gewebes beim Tragen, Feuchtigkeit durch Schweiß oder Meerwasser sowie die Abnutzung beim Gebrauch den UPF. Bei Sonnenschutztextilien können insbesondere Witterungseinflüsse und die Abnutzungserscheinungen den UPF des Materials während des Nutzungszeitraums stark reduzierenDie Schutzzeit wird durch diese Gebrauchsbedingungen durchschnittlich um etwa ein Drittel reduziert, was sich, um Beeinträchtigungen beim Nutzer zu vermeiden, auch beim ausgewiesenen UPF widerspiegeln muss.

Entsprechend empfiehlt die Internationale Prüfgemeinschaft für angewandten UV-Schutz für alle Arten von Bekleidung und Beschattungstextilien die Messung des UV-Schutzfaktors nach dem UV Standard 801, der die ungünstigsten Tragebedingungen zugrunde legt (worst case Szenario). So wird das textile Material im Rahmen der Prüfung gewaschen und bei der Messung angefeuchtet und in definierter Weise gedehnt. Bei der Bestimmung des UPF wird von einer maximalen Strahlungsintensität mit dem Sonnenspektrum in Melbourne, Australien, am 1. Januar eines Jahres (also auf dem Höhepunkt des australischen Sommers) und dem empfindlichsten Hauttyp beim Träger ausgegangen.