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UV-Schutzfaktor UPF (Ultraviolet Protection Factor)


Der UV-Schutzfaktor (UPF) gibt an, wieviel länger der Nutzer von Sonnenschutztextilien oder der Träger von UV-Schutzkleidung sich in der Sonne aufhalten kann, ohne Hautschäden davonzutragen.

Der UV-Schutzfaktor UPF ist identisch mit dem Sonnen- bzw. Lichtschutzfaktor von Sonnencremes (SPF oder LSF). Berechnungsgrundlage ist bei beiden Angaben die so genannte Eigenschutzzeit der Haut, die allerdings je nach individuellem Hauttyp stark variiert.

Die Haut einer Person vom Hauttyp I etwa, mit roten oder blonden Haaren, blauen Augen und sehr hellem Teint, hat eine Eigenschutzzeit von ungefähr fünf bis zehn Minuten. Setzt eine solche Person sich länger ungeschützt der prallen Sonne aus, riskiert sie einen gefährlichen Sonnenbrand.

Geschützt von einem textilen Material mit UPF 20 kann diese Person ihre Verweildauer in der Sonne um das Zwanzigfache verlängern, ohne Hautschädigungen zu provozieren. D. h. auf maximal 3 bis 6 Stunden (20 x 5 min = 100 min bis 20 x 10 min = 200 min).

UV-Schutzmaßnahme

UV- oder Lichtschutzfaktor

UV-Schutzkleidung (nach UV Standard 801)

20-80

Dichte Baumwollkleidung (nach UV Standard 801)

ca. 20

Sonnenschutzcreme bei richtiger Anwendung (LSF)

0-30

Leichte Baumwollkleidung (nach UV Standard 801)

ca. 10

Schatten unter einem Baum

ca. 5-15

Sonnenhut mit breitem Rand

ca. 10

Schatten unter einem Sonnenschirm (ohne speziellen UV-Schutz)

ca. 5


Die Empfehlung für Ihren persönlichen, tagesaktuellen UPF bzw. LSF finden Sie hier.